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Neverwinter: Entwicklerinterview „Wir wollen uns nicht mit WoW messen“

Trotz eines wirklich gelungenen Starts des MMORPGs „Neverwinter“ bleibt das Entwickler Team von Perfect World realistisch.

Wenn es um MMOs geht, kommt man auch nach nunmehr 8 Jahren um den Namen World of Warcraft nicht herum, das Spiel hat einfach alle Rekorde neu definiert. Das wissen auch die Macher von  Neverwinter, aber dank des wirklich guten Starts aus der Beta Phase und bisher mindestens 1,5 registrierten Usern müssen sie sich weiß Gott nicht verstecken.

In einem Interview mit Red Bull sagten sie, dass die Zeiten des Boxed MMO + Abo Modell veraltet ist und auf den meisten Märkten kein Sinn mehr mache. Free-2-Play Modelle sind für den Nutzer inzwischen eher interessant, da er dort auch nur das bezahlt, was er bezahlen will.

So war die Entscheidung von vorneherein auf ein Free-2-Play Modell von Anfang an schon festgelegt und alle Spielinhalte konnten auf das Modell ausgelegt werden, ein großer Vorteil gegenüber Genre Kollegen, deren System auf Free-2-Play umgestellt wurden. Und mit der Entscheidung setzen Perfect World und Cryptic Entertainment ein Zeichen, Neverwinter ist das erste MMORPG das in Europa, von Anfang an auf Free-2-Play setzt.

Aber auch andere Themen wurden in dem Interview angeschnitten. Auf die Frage ob es noch weitere Pläne für den mobilen Bereich gäbe, vielleicht sogar ein Mobiler-Client für das Spiel geplant sei, antwortete Craig Zinkievich, das er  da kein klares Nein oder Ja geben will oder kann, aber alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden.

Die Entscheidung nicht direkt mit Genre Primus World of Warcraft in Konkurrenz zu treten ist daher nicht die dümmste Idee. Aber einen Blick auf das was World of Warcraft richtig macht sollte man immer haben.

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